Drunken Insects - Ertrunkene Insekten

23. Juli 2006, 23:12

Wie in dem Beitrag über das Kinderplanschbecken angesprochen hier nun eine kleine appetitliche Collage von ersoffenen, verpilzten, zerstückelten und teilweise bereits verwesten Insekten, die unserem Kinderplanschbecken zum Opfer fielen.

Wer sich vor Insekten ekelt, sollte nun die Seite verlassen. Freaks schauen hier rein:
http://www.aquarium-kosmos.de/ertrunkene_insekten.html

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Glanzwurm Lumbriculus variegatus

21. Juli 2006, 23:51

Beim Stöbern im ‘Feuchtbiotop um die Ecke’ fiel mir ein tubifexähnlicher Gliederwurm auf, der in größeren Ansammlungen im flachen Wasserteil halb im Schlamm vergraben rumwurmte.
Ein Vergleich mit einem bekannten Vertreter der Tubificidae, Tubifex tubifex, fiel negativ aus. Es dürfte sich um den Glanzwurm, Lumbriculus variegatus, handeln. Werner Klotz hat in der Leseecke im Zierfischforum dazu einen Text verfasst und einige beeindruckende Bilder im Fotobecken aufgenommen.

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Blutregenalge Haematococcus lacustris

18. Juli 2006, 23:25

Blutregenalge Haematococcus lacustrisHaematococcus lacustris, die Blutregenalge, gehört zu den Grünalgen (Chlorophyceae). Man kann diese 8 bis 50 µm kleine Alge häufig in rasch austrocknenden Kleingewässern finden – Gießkannen, Dachrinnen, Mauerlöcher oder Vogeltränken im Freien. Typisch ist die rote Färbung des besiedelten Substrates, hervorgerufen durch Farbstoffe in der Alge (Carotinoide).

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Freiluftaquarium Planschbecken

6. Juli 2006, 01:34

Es ist immer wieder erstaunlich, wie rasch sich Kleingewässer aller Art mit mikroskopischem Leben füllen. In diesem Fall ein Kinderplanschbecken, das sich nach einer Woche im Garten schön grün eingefärbt hat. Auf der Suche nach der Ursache konnte neben einzelligen kugeligen Grünalgen ein massenhaftes Auftreten von Zooflagellaten beobachtet werden. Die vermutliche Art Euglena sp. würde sich als Erstfutter für kleinste Jungfische, z.B. Colisa lalia (Zwergfadenfisch) eignen.

Probenentnahme
Thomas hilft bei der Probenentnahme

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Lebewelt in der Kleintiertränke, II

19. Juni 2006, 01:09

In dem vorangegangenen Beitrag zeigte ich ein kleines Video, in dem man ein Rädertierchen beim Erbeuten und Fressen eines Wimperntierchens (bzw. Augentierchens) beobachten konnte.

Wem das zu schnell ging, der kann sich das folgende animierte Bild genauer ansehen. Gezeigt wird das Rädertierchen Callotheca ambigua , wie es ein Wimperntierchen erbeutet und schluckt. Der Fressvorgang ist in seinen einzelnen Schritten nachvollziehbar mit einzelnen Bildern belegt, das Beutetier auf seinem Weg von der Krone in den Magen mit Pfeilen gekennzeichnet worden.

Die Datei ist knapp 1 MB groß, das als Warnung an die Modemnutzer, die mit den Bildern auf dieser Seite insgesamt wenig Freude haben werden – groß, breit, stark im Dateivolumen – lasst euch einen ADSL- oder Ethernet-Internetzugang installieren.

Und los gehts!

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Wasserlebewelt im Terrarium

19. Juni 2006, 00:36

Auch in Trinkgefäßen im Terrarium bilden sich gerne Algen. Die Sporen oder Dauerstadien werden mit Futterinsekten, Kletterästen oder der Einstreu eingebracht.
Meistens handelt es sich dabei um punktförmige Grünalgen, die sich in jeder Ritze der Ton- oder Kunststoffschalen festsetzen und nur äußerst mühsam zu entfernen sind, oder um Blaualgen, die grünliche, bläulichschwarze oder bräunliche, leicht abwischbare
Beläge bilden.

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Lebewelt in der Kleintiertränke

13. Juni 2006, 23:43

Was hat eine Trinkflasche für Rennmäuse, Hamster oder Meerschweinchen mit einem Aquarium gemeinsam? Zunächst einmal natürlich – das enthaltene Wasser. Ansonsten gibt es keine Gemeinsamkeiten, denn wer löscht schon seinen Durst bei seinem Schauaquarium?

Trotzdem soll es vorkommen, dass beim Teilwasserwechsel der eine oder andere Schluck im Magen, anstatt im Wechseleimer, landet. Was dabei noch ‘mitgehen’ kann, wird in aller Kürze in zwei, drei Bildern anschaulich gemacht.

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Javafarn im Detail - Fortsetzung und Schluss

26. Mai 2006, 23:03

Zum Abschluß noch einige Bilder vom “Javafarn im Detail”

Zwei geöffnete Sporenkapseln - im Hintergrund verschwommen die Sporen dazu
Zwei geöffnete Sporenkapseln – im Hintergrund verschwommen die Sporen dazu.
Dieses Bild vergrößern (1.024×799 Pixel, 106 KB) Link

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Javafarn Teil II: Mikroskopische Aufnahmen der Sporenkapseln und Sporen

26. Mai 2006, 16:54

Teil II:
Mikroskopische Aufnahmen der Sporenkapseln und Sporen von Microsorium pteropus:


Die bei den Aufnahmen im Makro-Modus der Digitalkamera andeutungsweise erkennbaren feinen Strukturen der Sporenkapseln zeigen erst unter dem Mikroskop ihre wahre Schönheit.

In der Folge einige Bilder, die mit wechselnden Vergrößerungen von 100 bis 400-facher (Sporen) Vergrößerung aufgenommen wurden.

Die Sporenkapseln wurden vom Blatt gelöst, auf einen Objektträger gebracht und dann ohne künstliche Lichtquelle (die Mikroskopbeleuchtung blieb ausgeschaltet) bei hellem Raumlicht (Tageslicht) aufgenommen.

In diesem Bildausschnitt wird ein ganzes 'Nest' von Sporenkapseln, wie es vom Blatt gelöst wurde, gezeigt

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Sporen vom Javafarn (Microsorium pteropus)

25. Mai 2006, 04:24

Javafarn für alle! Der Javafarn (Microsorium pteropus) ist nicht nur eine dankbare, robuste Aquariumpflanze, die auch afrikanischen Buntbarschen oder Saugwelsen längere Zeit widerstehen kann, sondern vor allem ein hochinteressantes Gewächs: wie der Name schon andeutet, handelt es sich dabei nicht um eine Blütenpflanze, sondern einen Farn. Bekannt ist die beliebte Wasserpflanze auch unter dem Namen Schwarzwurzelfarn. Die Etymologie erklärt den griechischen Namen als mikros = klein, soros = Haufen (die bis 2 mm großen Sporenhaufen an der Blattunterseite) und pteropus = geflügelt (Blattstiel). Die Pflanze ist ursprünglich in Asien (Sri Lanka, Java, Papua Neuguinea) weit verbreitet und in verschiedenen Sorten erhältlich.

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