Die Mücken kommen!

28. Juli 2006, 00:53

In loser Folge werden die aquaristisch bedeutenden Mückenlarven-Arten, in Wort und Bild vorgestellt. Begonnen wird mit der schwarzen Mückenlarve, die aus aktuellem Anlass nicht nur als harmloses Fischfutter in den verschiedenen Tümpeln oder Gefriertruhen (Frostfutter) vorkommt, sondern – als fertig ausgebildetes und flugfähiges Insekt – als blutsaugender Plagegeist auch im Schlafzimmer.

Ich beginne mit einer Bilderserie einer schwarzen Mückenlarve, fotografiert unter dem Mikroskop mit verschiedenen Methoden, u.a. auch mit ‘indirektem Grün- und Gelbfilter’ – dabei wurde ein grünes Kartonplättchen auf den Kondensator gelegt und von dort das grüne oder grüngelbe Licht des Kartons von unten auf das Präparat reflektiert; eine Art Dunkelfeld-Aufnahme vor grünem Hintergrund.

Schwarze Mückenlarve unter dem Mikroskop
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Drunken Insects - Ertrunkene Insekten

24. Juli 2006, 00:12

Wie in dem Beitrag über das Kinderplanschbecken angesprochen hier nun eine kleine appetitliche Collage von ersoffenen, verpilzten, zerstückelten und teilweise bereits verwesten Insekten, die unserem Kinderplanschbecken zum Opfer fielen.

Wer sich vor Insekten ekelt, sollte nun die Seite verlassen. Freaks schauen hier rein:
http://www.aquarium-kosmos.de/ertrunkene_insekten.html

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Glanzwurm Lumbriculus variegatus

22. Juli 2006, 00:51

Beim Stöbern im ‘Feuchtbiotop um die Ecke’ fiel mir ein tubifexähnlicher Gliederwurm auf, der in größeren Ansammlungen im flachen Wasserteil halb im Schlamm vergraben rumwurmte.
Ein Vergleich mit einem bekannten Vertreter der Tubificidae, Tubifex tubifex, fiel negativ aus. Es dürfte sich um den Glanzwurm, Lumbriculus variegatus, handeln. Werner Klotz hat in der Leseecke im Zierfischforum dazu einen Text verfasst und einige beeindruckende Bilder im Fotobecken aufgenommen.

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Blutregenalge Haematococcus lacustris

19. Juli 2006, 00:25

Blutregenalge Haematococcus lacustrisHaematococcus lacustris, die Blutregenalge, gehört zu den Grünalgen (Chlorophyceae). Man kann diese 8 bis 50 µm kleine Alge häufig in rasch austrocknenden Kleingewässern finden – Gießkannen, Dachrinnen, Mauerlöcher oder Vogeltränken im Freien. Typisch ist die rote Färbung des besiedelten Substrates, hervorgerufen durch Farbstoffe in der Alge (Carotinoide).

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Krebspanzer im Algenaufwuchs eines Leuchtbalkens

12. Juli 2006, 02:31

Vertreter der Spinnentiere müssen sich von Zeit zu Zeit ihres alten Panzers
entledigen, wenn das Wachstum nicht eingeschränkt werden soll. Je nach Art und
Wachstum geht das innerhalb weniger Stunden (Artemia-Nauplien) oder in einem
Zeitraum von einigen Monaten (Vogelspinnen) vor sich. Auch unser beobachteter
Raupenhüpferling häutet sich regelmäßig, indem er dem alten Krebspanzer wie
durch eine Luke entsteigt. Im Aquarium kann man das Phänomen bei Krebsen und
Garnelen immer wieder beobachten.
Die folgenden Bilder zeigen Exuvien nach der Häutung, die im Aufwuchs an dem Leuchtbalken im Präparat gefunden wurden.

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Leben unter der Aquarium-Abdeckung

10. Juli 2006, 03:00

Man könnte meinen, dass die Lebewelt im Aquarium mit dem Wasserspiegel keinen Lebensraum mehr findet. Tatsächlich ist auch der Bereich über und unterhalb der Querstreben, dem Filterauslauf und innerhalb der Abdeckung von allerlei tierischen und pflanzlichen Lebensformen besiedelt. Ein kleiner Mikrokosmos tut sich auf, wer den feuchten Algenbelag vom Untergrund abnimmt und einen Blick durchs Mikroskop wirft.

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Freiluftaquarium Planschbecken

6. Juli 2006, 02:34

Es ist immer wieder erstaunlich, wie rasch sich Kleingewässer aller Art mit mikroskopischem Leben füllen. In diesem Fall ein Kinderplanschbecken, das sich nach einer Woche im Garten schön grün eingefärbt hat. Auf der Suche nach der Ursache konnte neben einzelligen kugeligen Grünalgen ein massenhaftes Auftreten von Zooflagellaten beobachtet werden. Die vermutliche Art Euglena sp. würde sich als Erstfutter für kleinste Jungfische, z.B. Colisa lalia (Zwergfadenfisch) eignen.

Probenentnahme
Thomas hilft bei der Probenentnahme

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Der vermeintliche Wasserfloh...

21. Juni 2006, 00:34

Der vermeintliche Wasserfloh…

... erwies sich tatsächlich als Muschelkrebs. Eine Aquarianerin ließ mir die Tiere zukommen in der Meinung, es handle sich um Wasserflöhe. Tatsächlich handelt es sich um Muschelkrebse, die sich da mit Garnelen und Zwergbärblingen im stark bepflanzten Aquarium sehr gut vermehrten. Muschelkrebse sind Krebstiere und in der Klasse der Crustaceen eingeordnet (Unterklasse: Ostracoda).

Die Art (Bestimmungsversuch: Heterocypris incongruens, Schmutzig-gelber Wasserfloh) frisst Algenfäden und einzellige Algen und erweist sich im Aquarium als harmloser und ausgesprochen nützlicher Algenvertilger, wenn ihr die vergesellschafteten Fische nicht gefährlich werden können. Die Art wird bis 1,6 mm groß und kommt in der freien Natur in Kleingewässern häufig vor.

Muschelkrebs, vermutlich Heterocypris incongruens

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Bücher, die ich nicht verleihe

19. Juni 2006, 02:35

Wer Bücher stiehlt oder ausgeliehene Bücher zurückbehält, in dessen Hand soll sich das Buch in eine reißende Schlange verwandeln. Der Schlagfluß soll ihn treffen und all seine Glieder lähmen. Laut schreiend soll er um Gnade winseln, und seine Qualen sollen nicht gelindert werden, bis er in Verwesung übergeht. Bücherwürmer sollen in seinen Eingeweiden nagen wie der Totenwurm, der niemals stirbt. Und wenn er die letzte Strafe antritt, soll ihn das Höllenfeuer verzehren auf immer.

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Lebewelt in der Kleintiertränke, II

19. Juni 2006, 02:09

In dem vorangegangenen Beitrag zeigte ich ein kleines Video, in dem man ein Rädertierchen beim Erbeuten und Fressen eines Wimperntierchens (bzw. Augentierchens) beobachten konnte.

Wem das zu schnell ging, der kann sich das folgende animierte Bild genauer ansehen. Gezeigt wird das Rädertierchen Callotheca ambigua , wie es ein Wimperntierchen erbeutet und schluckt. Der Fressvorgang ist in seinen einzelnen Schritten nachvollziehbar mit einzelnen Bildern belegt, das Beutetier auf seinem Weg von der Krone in den Magen mit Pfeilen gekennzeichnet worden.

Die Datei ist knapp 1 MB groß, das als Warnung an die Modemnutzer, die mit den Bildern auf dieser Seite insgesamt wenig Freude haben werden – groß, breit, stark im Dateivolumen – lasst euch einen ADSL- oder Ethernet-Internetzugang installieren.

Und los gehts!

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