Weiße Mückenlarve Chaoborus sp.
5. September 2006, 23:14
Weiße Mückenlarven oder Glasstäbchen (Glasmücken) aus der Gattung Chaoborus sp.
findet man in sauberen Gewässern – am ehesten noch in fischlosen Tümpeln, die von Bäumen oder Sträuchern gesäumt sind. Sie leben räuberisch von anderen Wassertieren,
bevorzugt Wasserflöhen, und sind als Fischfutter sehr gut
geeignet. Durch ihre Luftsäcke kommen sie als Futter für Bodenfische kaum infrage – sie sinken nicht zum Bodengrund ab.
Ich stelle die Mückenlarve in einigen Bildern, aufgenommen mit der Canon Powershot A620 auf Objektträger und durch das Mikroskop, näher vor.
Die Kamerabilder zeigen die Mückenlarve eingeschlossen zwischen einem Hohlschliff-Objektträger und dem Deckplättchen. Der Objektträger wird dazu senkrecht vor
einen (nicht unbedingt dunklen) Hintergrund gehalten und im Makro-Modus auf einen Zentimeter Entfernung mit Blitz fotografiert. Je nach Hintergrund ergeben sich
graue (Geschirrspülerblende :), rote (Finger) oder schwarze Bildhintergründe. Aber seht selber.

Weiße Mückenlarven sind eigentlich durchsichtig.

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Eine Serie von Bildern von Weißen Mückenlarven vor verschiedenen Hintergründen, und – Laune des Momentes – einem Luftbläschen, das sich im
Hohlschliff-Objektträger dazugemogelt hat. Ansonsten unerwünschte Beigabe – hier mit einem reizvollen Effekt. Interessant auch deshalb, weil sich die Luftblase in
veränderter Form in den vier Schwimmkörpern der Mückenlarve selber findet. Alle Bilder auf dieser Seite sind im Makro-Modus fotografiert – wenn das Mikroskop
verwendet wurde, ist das vermerkt.
Es ist schon erstaunlich, was man aus einer Digitalkamera rausholen kann, wenn man sich ein wenig mit den Möglichkeiten befasst.
Auf diesem Bildausschnitt scheint die Mückenlarve mit dem ‘Luftblasenball’ zu spielen…
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Düster und dunkel gehalten dieses Bild – nur die ‘Schwimmblasen’ glänzen metallisch, erhellt vom Blitz der Kamera.

Zwei Bilder, ein Motiv – beide Bilder mit ihren verschiedenen Hintergrundfarben haben ihren Reiz.
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Man kann sich gut vorstellen, wie dieser Räuber mit seinen Mundwerkzeugen kleine Beutetiere greifen kann.
Die Tracheen, mit denen dem Wasser Sauerstoff entzogen wird. Die beiden Luftsäcke
(Tracheenblasen) stabilisieren die Mückenlarve im freien Wasser – zwei vorne, zwei hinten, so
ergibt sich die typische waagerechte Schwimmlage der Insektenlarve.
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(Mikroskop)
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(Mikroskop)

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(Mikroskop)

Das Hinterende der Mückenlarve mit Halteorganen und Tracheen (Kiemen),
mit denen dem Wasser Sauerstoff entzogen wird.
Die Bilder sind echt große Klasse !!
— Kevin 27. März 2008, 12:53 #
genial! ich hab so ein tierchen unter dem mikroskop gehabt – das ganze hier so fotografiert zu sehen – wirklich spitze!!!
— Anna 27. Januar 2009, 16:45 #
Echt klasse Bilder =)
— Mariam und Nadine 9. September 2009, 11:53 #
Tolle Bilder! Auch ich habe die Tiere unter dem Mikroskop gehabt, muss aber gestehen, dass ich sie da nur halb so gut erkennen konnte wie hier. Einsame Spitze!
— Laura und Lou 10. September 2009, 15:30 #