Die Mücken kommen!
28. Juli 2006, 00:53
In loser Folge werden die aquaristisch bedeutenden Mückenlarven-Arten, in Wort und Bild vorgestellt. Begonnen wird mit der schwarzen Mückenlarve, die aus aktuellem Anlass nicht nur als harmloses Fischfutter in den verschiedenen Tümpeln oder Gefriertruhen (Frostfutter) vorkommt, sondern – als fertig ausgebildetes und flugfähiges Insekt – als blutsaugender Plagegeist auch im Schlafzimmer.
Ich beginne mit einer Bilderserie einer schwarzen Mückenlarve, fotografiert unter dem Mikroskop mit verschiedenen Methoden, u.a. auch mit ‘indirektem Grün- und Gelbfilter’ – dabei wurde ein grünes Kartonplättchen auf den Kondensator gelegt und von dort das grüne oder grüngelbe Licht des Kartons von unten auf das Präparat reflektiert; eine Art Dunkelfeld-Aufnahme vor grünem Hintergrund.

Kombination von schräger Beleuchtung und Dunkelfeld.
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Das selbe Motiv mit verändertem Lichteinfall fotografiert: Dieses Bild vergrößern (1.024×573 px, 118 KB)
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Dunkelfeld-Aufnahme. Zum Mikroskopieren mit 40 bis 100facher Vergrößerung wurde eine ganz kleine Mückenlarve ausgewählt. Borsten und Körper des Larve, die in Wirklichkeit dunkelgrau bis schwarz sind, erscheinen durch die Lichtbrechung weisslich – ein Plus an Ästhetik, ein Minus der naturgetreuen Abbildung.
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Der Kopf der Mückenlarve von oben erinnert mit den beiden Augen und dem Rand des Hinterkopfes an einen ‘traurigen Smiley’.

Kopf mit Kauwerkzeugen, den großen Augen und den typischen Borsten der schwarzen Mückenlarve, die nicht allen Fischen auf Anhieb schmecken wollen.
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Eine kleine Bewegungsstudie der Larve. Bei Störungen bewegen sich die Mückenlarven blitzschnell von der Wasseroberfläche fort richtung Gewässerboden. Die Bewegung erfolgt durch Krümmen des gesamten Körpers.

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Dunkelfeldaufnahme mit grünem Hintergrund anstelle dem bekannten schwarz. Gut erkennbar das Atemrohr der Larve am unteren Bildrand, mit der die Insektenlarven an der Wasseroberfläche hängen und atmen können.
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Die Aufnahme vor dem grünen Hintergrund ist optisch sehr gefällig. Es lässt sich im Prinzip jede Hintergrundfarbe verwenden. Der Effekt ist wohl ähnlich dem, wenn man ausgedruckte Farbfilter verwendet, aber doch der Dunkelfeldaufnahme viel näher. Wie man diese Methode nennt – Farbfeldaufnahme? Das farbige Plättchen wird direkt – ein wenig schräg gehalten - auf den Kondensator gelegt und die Lichtquelle wie bei der schiefen Beleuchtung eingeschränkt.

Zur Abwechslung – die ‘Giftigkeit’ als blutsaugendes Insekt unterstreichend – vor gelbgrünem Hintergrund.