Wasserfloh unter dem Mikroskop
12. Juni 2006, 03:18
Teil III
Bei der Betrachtung unter dem Mikroskop zeigen sich
feinste Details – die netzartige Musterung auf dem
Panzer, die Verzweigungen der Antennen, die Stak-Kralle wird
erkennbar, mit der sich die Föhe am Substrat festhalten und
fortbewegen können.

Gut erkennbar die roten Komplexaugen der Jungkrebse (bzw.
Krebslarven) im Mutterleib.
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Ein Junger Wasserfloh hält sich am Schwanzstachel eines
ausgewachsenen Weibchens, das Junge trägt, fest. Eines der
gelungensten Bilder der ganzen Wasserfloh-Fotoserie.
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Der rotbraune Punkt in der Bildmitte gehört zu einer
Wasserflohlarve und stellt ein Komplexauge dar. Dicht an dicht
ist der Nachwuchs unter der Schale des Weibchens gepackt und
geschützt.

Der ‘Jungfloh’, der bereits zwei Bilder vorher als
‘Trittbrettfahrer’ vorgestellt wurde. An diesem Bild wird
deutlich, warum die Krebse die deutsche Bezeichnung ‘Flöhe’
erhalten haben – typischer kann ein Floh kaum aussehen!
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Der metallische Glanz des Krebspanzers kommt durch die
seitliche Beleuchtung und Reflexionen zustande. Wenn man mit
langen Verschlußzeiten fotografiert, ohne das Objekt zu
betäuben oder zu töten, muss man bei der Platzierung der
Beleuchtung experimentieren.
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Überbelichteter Wasserfloh ;-) Mir hat das Bild mit den
fluoreszierenden Antennen gefallen.
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Derselbe Wasserfloh noch einmal – diesmal mit Durchlicht mikroskopiert.


Dunkelfeldaufnahme eines Wasserflohs
Im Durchlichtmikroskop kann man Einzelheiten detaillierter
erkennen. Das auf Kosten des optischen Gesamteindruckes des
Objektes.
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Kopf mit Komplexauge und dem Schnabel, dem
Rostrum.
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Die Stak-Kralle als Endkralle des Postabdomens (Afterkralle) mit den zwei arttypischen Borstenkämmen.

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Im Durchlicht fotografierter Wasserfloh.
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Das vorhergehende Motiv bei Auflicht. Gut erkennbar der
hakenförmige Darm und die filigrane Musterung der Oberfläche
der Krebsschale.
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Wasserfloh mit undurchsichtiger Schale, dem Ephippium, einem Schalenteil, das die Dauereier schützt.
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Abgeworfenes Ephippium. Der Stachel des Wasserflohs ist noch gut erkennbar. Diese Dauerstadien schwimmen an der Wasseroberfläche und haften sehr gut an Gegenständen, z.B. auch an Federn von Wasservögeln, mit denen die Dauerstadien rasch in neue Gewässer verbracht werden und so neue Wasserflohpopulationen entstehen können.

Das vorangegangene Motiv im Auflicht. Bei den weißen Körnern
handelt es sich um Kiefernpollen.
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Kommentar
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