Schwarze Mückenlarven näher betrachtet

18. September 2006, 23:00

Die Larven der Stechmücke Culex pipiens sind – näher betrachtet – interessante Pfleglinge. Ganz im Gegensatz zu ihrer Lebensweise als flugfähiges Insekt (Imago) ernähren sie sich in der aquatischen Entwicklungsphase ausschließlich von Algen und Einzellern, die wiederum Algen besiedeln.

Schwarze Mückenlarven Culex pipiens

Diese Vegetarier machen eine erstaunliche Wandlung vom Paulus zum Saulus durch – im Gegensatz zu manchem Menschen, der sich vom Genuss tierischen Fleisches abwendet, um sich fortan mit pflanzlichen Erzeugnissen zu laben, stürzen sich die Mücken nach dem Schlupf aus der Larvenhülle sofort auf das nächstbeste Säugetier, um herzhaft zuzubeißen. Ob Waldis Bürzel oder Omis Wadl ist der Mücke einerlei – gestochen wird, was nach Buttersäure riecht und Kohlendioxid ausatmet.

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Himmelsmikroskopie - sky microskopy

14. September 2006, 23:43

Eigentlich ist diese Bezeichnung irreführend – denn wer mikroskopiert schon den Himmel, wenn er dazu nicht ein Fernrohr benutzt?
Ich benütze den Himmel als Hintergrund, um im Makro-Modus der Digitalkamera mit Hilfe eines Hohlschliffobjektträgers Wasserinsekten zu fotografieren.

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Schwarze Mückenlarve Culex pipiens

5. September 2006, 23:25

Einige ergänzende Bilder zum ersten Fotoblog über die Schwarzen Mückenlarven (Larven der Stechmücke Culex sp.) – einmal zur Abwechslung lebend in einem mit Regenwasser gefüllten Aquarium, statt gefrostet in einer handelsüblichen Blisterverpackung.
Schwarze Mückenlarven entwickeln sich in wenigen Tagen vom Ei zum fertigen Insekt. Die Mückenweibchen, z.B. die verbreitete Art Culex pipiens, legen ihre Eischiffchen, bestehend aus mehreren hundert Eiern, an nahezu jeder größeren oder kleineren Wasseransammlung ab, in der es in Form von Algen Nahrung für die Larven gibt.

Schwarze Mückenlarve

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Weiße Mückenlarve Chaoborus sp.

5. September 2006, 23:14

Weiße Mückenlarven oder Glasstäbchen (Glasmücken) aus der Gattung Chaoborus sp.
findet man in sauberen Gewässern – am ehesten noch in fischlosen Tümpeln, die von Bäumen oder Sträuchern gesäumt sind. Sie leben räuberisch von anderen Wassertieren,
bevorzugt Wasserflöhen, und sind als Fischfutter sehr gut geeignet. Durch ihre Luftsäcke kommen sie als Futter für Bodenfische kaum infrage – sie sinken nicht zum Bodengrund ab.

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Das verwendete Mikroskop

22. August 2006, 23:44

Das Mikroskop, das für die meisten Bilder auf dieser Seite verwendet wurde, kurz vorgestellt:

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Blasenschnecken (Physella acuta)

22. August 2006, 23:33

Schnecken werden in vielen Aquarien zu Plagegeistern. Meistens ist ein Überhandnehmen ein deutlicher Hinweis darauf, dass zuviel des Guten an Futter gereicht wird. Schnecken leben auch vom Fischkot prächtig – das Argument, man füttere nur soviel als ohnedies gefressen werde, zählt also nicht.

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Schnecken-Faq

22. August 2006, 23:14

Killt-die-Schnecken-FAQ !
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DIE ULTIMATIVE “KILL-DIE-SCHNECKEN-FAQ” DER AQUARIUM.GER
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Selbsternannter FAQ-Keeper: Bernd Liedke 2:2480/3199.9

1. Intro
2. Fragen und Antworten
3. Aktualisierung dieser FAQ

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Was krebst denn da im Aquarium?

18. August 2006, 23:38

Was krebst denn da im Pflanzenbecken, dachte ich mir gestern so beiläufig. Hüpferlinge – Cyclops! Also einen feinmaschigen Käscher geholt und mit einigen Zügen einige Exemplare herausgefischt.
Wie meistens liegt man ohne Lupe oder Mikroskop völlig daneben, denn es handelte sich um Muschelkrebse, die auf der Suche nach Nahrung – Algen und Detritus – in großer Zahl zwischen den Wasserpflanzen im fischlosen Aquarium herumkrebsten.

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Rote Mückenlarven

18. August 2006, 23:05

Rote Mückenlarven spielen in der Ökologie von Freilandgewässern als Fischnahrung und zur Gewässerreinigung eine überragende Rolle. Aquaristisch bedeutend sind die Larven der Zuckmücken (Chironomiden). Bei knapp tausend rezenten (= aktuell vorkommend) Arten im Mitteleuropa sind die Larven dieser nicht blutsaugenden Insekten jedem Aquarianer ein Begriff. Verpackt in Blister oder Schokotafeln sind sie als Fischfutter unentbehrlich geworden

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Wasserzeichen

30. Juli 2006, 23:36

Spuren sind Zeichen, deren Herkunft man meistens erklären kann – wer hat sie verursacht, welches Lebewesen verrät durch typische Zeichen seine Anwesenheit oder Lebensart? Auch im Aquarium gibt es hin und wieder solche Spuren, die als Nachweis für Lebensvorgänge herhalten und die man als Aquarianer und Wasserfährtengänger bisweilen lesen und deuten kann.

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